Ich fand's sehr gelungen summa summarum.
Thumbs up.
Sydolphin
Mike Garson's A Bowie Celebration
10.01.2021, 21:27 Uhr
Lucky old sun is in my sky
nothing prepared me for your smile ...
nothing prepared me for your smile ...
10.01.2021, 21:40 Uhr
Oogie schrieb:Gailomat. ;D
'Can You Hear Me' war doch Gail oder was meinst du?
Wenn der Mensch vom Himmel fällt, wird er keine Sterne zählen...
10.01.2021, 22:33 Uhr
miss_peculiar schrieb am 10.01.2021, 22:22 :
GAD war für mich das absolute Highlight der Show. Eine komplette Bowie Tribute Show mit Gail würde ich sofort buchen.
Sehe ich absolut genauso.👍
Ich denke Gail könnte eine eigene Show tatsächlich "voll bekommen". Aber sie ist, glaub ich, nicht der Typ dafür, das anzugehen. Ich würde mir auch ein Album von ihr kaufen. Das würden wohl viele..
Lucky old sun is in my sky
nothing prepared me for your smile ...
nothing prepared me for your smile ...
10.01.2021, 22:35 Uhr
Die Frauenstimmen fand ich insgesamt recht beeindruckend...besser, als ich es mir vorher vorstellen konnte...
Lucky old sun is in my sky
nothing prepared me for your smile ...
nothing prepared me for your smile ...
10.01.2021, 22:36 Uhr
Oh ja, zB Catherine Russel mit Conversation Piece fand ich auch großartig.
The game is on!
10.01.2021, 23:36 Uhr
So, gerade fertig...
Sehr schön, doch...
Hat mir gut gefallen.... 🙂
hüstel...
Gruß, Z
Sehr schön, doch...
Hat mir gut gefallen.... 🙂
hüstel...
Gruß, Z
- bowiefun for ever -
11.01.2021, 09:59 Uhr
Oogie schrieb am 10.01.2021, 20:13 :Äh ja klar. Keine Ahnung was ich meinte lol. Vielleicht wollte ich gar nicht Dich zitieren oder ich hab es nur überlesen 😅
'Can You Hear Me' war doch Gail oder was meinst du??
Die ganze Show hat mir jedenfalls größtenteils sehr gut gefallen. Besser als erwartet 🙂
Cat Russell war auch der Wahnsinn.
Und Gary Oldman war auch super, und bei "Dandy" von Ian Hunter war ich erst etwas verwirrt, aber dann fiel mir wieder ein, dass es ja eine Ode an David ist, und daher doch sehr gut passte.
Bei einigen Leuten fragt man sich natürlich was sie für eine Bowie Connection haben, wie der Slipknot Sänger und Taylor Mommsen. Letztere hat mir mit Quicksand aber auch gut gefallen.
Charlie Sexton war ja etwas ungerecht oft zu sehen. Im Gegensatz zu Cat zB... Die nur einen Song hatte.
Auf "Lazarus" hätte ich nach wie vor lieber als Cover verzichtet, und Mike's übliches Geklimper fand ich dabei sehr unpassend, auch wenn es mich normalerweise nicht weiter stört.
Aber alles in allem wirklich gelungen. Wir haben es nach dem ersten Durchlauf auch gleich nochmal angefangen.
Von Bowie Station als Torrent abgesehen gibt es das Konzert in Teilen auch schon auf YT.
LG Simone
11.01.2021, 13:34 Uhr
davidbowiede schrieb am 08.01.2021, 09:51 :
Our Special A Bowie Celebration Concert Streams this Weekend for 24 Hours Only!
...
Check out this list of just some of the people joining us this weekend in Celebration:
Duran Duran, Trent Reznor, Taylor Momsen, William Corgan, Gail Ann Dorsey, Ricky Gervais, Yungblud, Peter Frampton, Adam Lambert, Earl Slick, Corey Taylor, Boy George, Dave Navarro, Charlie Sexton, Michael C. Hall, Rick Wakeman, Macy Gray, Dave Sanborn, Lzzy Hale, Ian Hunter, Andra Day, Perry Farrell, Joe Elliott, Tony Visconti, Taylor Hawkins, Atticus Ross, Anna Calvi, Chris Chaney, Ian Astbury, Catherine Russell, Gary Barlow, Judith Hill, Lena Hall, Corey Glover, Bernard Fowler, Chris Chaney… and that’s just about HALF of the amazing talent joining us on stage this weekend!
...
Ich fand es auch in Ordnung, aber musste es ein Videostream sein? Viel war nicht von den Musikern zu sehen und einiges war eigentlich Stückwerk, mal als Video (Duran Duran), mal als on Stage (aus LA mit Garson), mal virtuell als "Zoomband".
Was ich wirklich gut fand, waren die Arrangements. Z.B. auch "DJ" (rockig), "Space Oddtiy", "I Can't Read", Reznor's und Ross' von "Fantastic Voyage" und "Fashion", und "Under Pressure" war super! Und Hall's "Where are we now" (gerade Zach's Drumsspiel war wahnsinnig gut)
Reinhold
Pflichtangabe zu den Inhaltsstoffen meiner Postings: Kompetenz, Erfahrung, geringe Anteile von Halbwissen. Kann Spuren von Ironie oder Hörensagen enthalten.
11.01.2021, 17:15 Uhr
Hallo zusammen,
was für ein Wochenende!
Auch wir haben uns das „Bowie Celebration“ Event angesehen. Konzert würde ich es nicht nennen, aber in Zeiten wie diesen sind wir sicher alle glücklich über die technischen Möglichkeiten; wenn sie auch hier und da nicht so recht hingehauen haben.
Im Großen und Ganzen fand ich das Event gut – wie alles im Leben hatte es Gutes, Besseres und Bestes (leider auch einige Enttäuschungen) zu bieten.
Irgendwie kann ich es nicht so richtig glauben, dass das alles in Echtzeit zusammengebracht wurde. So z.B. gab es ein Synchronisierungsproblem zwischen Bild und Ton bei Anna Calvi und ihre Artikulation sah eher overacted aus (der sogenannte Quakfroscheffekt bei Playback).
Bei Bernard Fowler passte Bild und Ton irgendwann gar nicht mehr zusammen.
Na ja, aus Mike Garsons Ansprache zur Verschiebung ging ja hervor, dass wegen der Corona Situation das Personal knapp war – also haben vermutlich auch Menschen Jobs übernommen, die vorher nicht in das Event eingearbeitet waren. Alles in Allem zeigt es uns, dass es menschengemacht ist und da sind kleine Pannen ja auch ganz sympathisch.
Die in meinen Augen besten Acts waren Gail Ann Dorsey und Catherine Russel, von denen ich mir viel mehr Lead Vocals wünschen würde und Catherine hätte das Potential auch weit anspruchsvollere Songs aus Davids Repertoire zu singen (Gail hat das ja gestern schon bewiesen).
Außerdem fand ich herausragend Taylor Momsen – bei meinem Lieblingssong Quicksand war ich natürlich äußerst gespannt und kritisch (da ich Taylor vorher nicht kannte). Sie hat eine echt starke Version geliefert.
Auch Michael C. Hall hat wieder richtig superb gesungen (ich sage nur Gänsehaut).
Nicht zu vergessen Judith Hill, die mit Lady Stardust glänzte.
Gary Oldman hat mich auch richtig bewegt. Diesmal hat er sich das richtige Stück für eine Fähigkeit als Sänger (der er ja nun mal nicht ist) ausgesucht. Als Schauspieler ist er aber in der Lage, die richtige Dramatik einzubringen und hat so I Can’t Read zu einem Ereignis gemacht. Ganz großes Kino!
Sehr gut waren in meinen Augen (oder besser Ohren) auch Corey Glover (Young Americans), Bernard Fowler (Sweet Thing / Candidate / Sweet Thing (Reprise), obwohl mir von ihm Bring Me The Disco King auf der Tour 2018 besser gefallen hat), Joe Elliott (Win, Ziggy Stardust), Taylor Hawkins, Dave Navarro, Chris Chaney (Rock'n Roll Suicide), Peter Frampton (Suffragette City), Andra Day, Judith Hill (Under Pressure).
Five Years wurde zu einem waschechten Duran Duran Song. Simon kann gut lange Töne und zeigt es hier auch gern. 😉
Billy Corgan kann sehr gut singen, allerdings ertrage ich seine Stimmfarbe nur in begrenzten Dosen. In diesem Fall war es nach einer Weile recht anstrengend.
Auf Anna Calvi hatte ich mich sehr gefreut. Die Freude hielt sich dann aber in Grenzen.
Bei Charlie Sexton mit Let’s Dance war mein erster Gedanke. Er soll mal lieber bei der Gitarre bleiben. Bei den anderen Songs fand ich den Gesang dann besser. Oder hatte ich mich schon so daran gewöhnt?
So, nun zu YUNGBLUD, der ja offenbar in aller Munde, bzw. Auge und Ohr ist. Ich hatte den Namen schon im Radio vernommen und mir eben mal zwei seiner Songs bei YouTube angehörtgeschaut. Hm, was soll ich sagen? Eine auffällige Verkleidung und ein freizügiges Video macht noch keinen guten Künstler, oder doch? Auf jeden Fall bringt das Aufmerksamkeit. Leider steckt musikalisch nichts anderes dahinter als bei den vielen anderen Jungmusikern, die alle Autotune überstrapazieren. Es klingt alles gleich und nach Plastik. Nun ja, ich gehöre ja auch nicht zu seiner Zielgruppe. Gestern hat er gezeigt, dass er Gesangspotential besitzt, allerdings in meinen Ohren eine schrille unangenehme Stimmfarbe. Auch muss er erst lernen mit dem Mike richtig umzugehen (Korb nicht zuhalten, mit Distanzen arbeiten - das war Davids Spezialität – was schaue ich da gerne zu …).
Auf Adam Lambert war ich auch gespannt, da ich gehört hatte, dass er bei Queen gut sein soll. Stimmpotential ist da, aber vielleicht eher für große Musicals. Seinen Gesang gestern fand ich etwas zu viel. Irgendwie fehlt die Seele; immer drauf, fast ohne Differenzierung. Manchmal ist weniger mehr. Heute habe ich mir mal ein paar Life-Auftritte mit Queen angesehen, um mal zu checken, wie er sonst so ist. Ich muss sagen, dass er leider Freddie gesangstechnisch nicht das Wasser reichen kann - aber wer kann das schon.
Auch Macy Gray hatte ich schon mit Spannung erwartet. Sie hat mich leider am meisten enttäuscht. Möglicherweise ist Changes nicht der richtige Song für sie.
Ian Astbury war möglicherweise mal ein guter Sänger, die Stimme aus der Cult-Zeit ist nicht mehr erkennbar. Ich war etwas bestürzt über seine Version von Lazarus. Sollte gerade diesen Song jeder singen (dürfen)? In der freien Welt – sicher ja, aber es muss einem ja nicht jede Version gefallen.
Bleibt noch zu sagen, dass ich Mike Garson immer gern zugesehen habe, wenn er ganz entrückt schien – völlig in der Musik.
Mir haben auch ganz besonders die eigenen Interpretationen gefallen – oft besser als quasi das Originalarrangement nachzumachen.
Sehr passend fand ich auch das Gedenken an die von uns gegangenen Musiker mit Slaughter On Tenth Avenue und Dandy als Hommage an David von Ian Hunter.
Bei der Bildregie hätte ich mir gewünscht, dass die gerade aktiv singenden oder spielenden Musiker jeweils im Großformat gezeigt worden wären. So hat man z.B. den Cellisten im Vollbild gesehen, als er gerade Pause hatte und das ist nur ein Beispiel von recht vielen.
Ein langes Wochenende – Ein langer Beitrag – entschuldigt, wenn das zu viel war …
Der Inhalt dieses Beitrages spiegelt nur die persönliche Meinung und Empfindung der Autorin wieder.
was für ein Wochenende!
Auch wir haben uns das „Bowie Celebration“ Event angesehen. Konzert würde ich es nicht nennen, aber in Zeiten wie diesen sind wir sicher alle glücklich über die technischen Möglichkeiten; wenn sie auch hier und da nicht so recht hingehauen haben.
Im Großen und Ganzen fand ich das Event gut – wie alles im Leben hatte es Gutes, Besseres und Bestes (leider auch einige Enttäuschungen) zu bieten.
Irgendwie kann ich es nicht so richtig glauben, dass das alles in Echtzeit zusammengebracht wurde. So z.B. gab es ein Synchronisierungsproblem zwischen Bild und Ton bei Anna Calvi und ihre Artikulation sah eher overacted aus (der sogenannte Quakfroscheffekt bei Playback).
Bei Bernard Fowler passte Bild und Ton irgendwann gar nicht mehr zusammen.
Na ja, aus Mike Garsons Ansprache zur Verschiebung ging ja hervor, dass wegen der Corona Situation das Personal knapp war – also haben vermutlich auch Menschen Jobs übernommen, die vorher nicht in das Event eingearbeitet waren. Alles in Allem zeigt es uns, dass es menschengemacht ist und da sind kleine Pannen ja auch ganz sympathisch.
Die in meinen Augen besten Acts waren Gail Ann Dorsey und Catherine Russel, von denen ich mir viel mehr Lead Vocals wünschen würde und Catherine hätte das Potential auch weit anspruchsvollere Songs aus Davids Repertoire zu singen (Gail hat das ja gestern schon bewiesen).
Außerdem fand ich herausragend Taylor Momsen – bei meinem Lieblingssong Quicksand war ich natürlich äußerst gespannt und kritisch (da ich Taylor vorher nicht kannte). Sie hat eine echt starke Version geliefert.
Auch Michael C. Hall hat wieder richtig superb gesungen (ich sage nur Gänsehaut).
Nicht zu vergessen Judith Hill, die mit Lady Stardust glänzte.
Gary Oldman hat mich auch richtig bewegt. Diesmal hat er sich das richtige Stück für eine Fähigkeit als Sänger (der er ja nun mal nicht ist) ausgesucht. Als Schauspieler ist er aber in der Lage, die richtige Dramatik einzubringen und hat so I Can’t Read zu einem Ereignis gemacht. Ganz großes Kino!
Sehr gut waren in meinen Augen (oder besser Ohren) auch Corey Glover (Young Americans), Bernard Fowler (Sweet Thing / Candidate / Sweet Thing (Reprise), obwohl mir von ihm Bring Me The Disco King auf der Tour 2018 besser gefallen hat), Joe Elliott (Win, Ziggy Stardust), Taylor Hawkins, Dave Navarro, Chris Chaney (Rock'n Roll Suicide), Peter Frampton (Suffragette City), Andra Day, Judith Hill (Under Pressure).
Five Years wurde zu einem waschechten Duran Duran Song. Simon kann gut lange Töne und zeigt es hier auch gern. 😉
Billy Corgan kann sehr gut singen, allerdings ertrage ich seine Stimmfarbe nur in begrenzten Dosen. In diesem Fall war es nach einer Weile recht anstrengend.
Auf Anna Calvi hatte ich mich sehr gefreut. Die Freude hielt sich dann aber in Grenzen.
Bei Charlie Sexton mit Let’s Dance war mein erster Gedanke. Er soll mal lieber bei der Gitarre bleiben. Bei den anderen Songs fand ich den Gesang dann besser. Oder hatte ich mich schon so daran gewöhnt?
So, nun zu YUNGBLUD, der ja offenbar in aller Munde, bzw. Auge und Ohr ist. Ich hatte den Namen schon im Radio vernommen und mir eben mal zwei seiner Songs bei YouTube angehörtgeschaut. Hm, was soll ich sagen? Eine auffällige Verkleidung und ein freizügiges Video macht noch keinen guten Künstler, oder doch? Auf jeden Fall bringt das Aufmerksamkeit. Leider steckt musikalisch nichts anderes dahinter als bei den vielen anderen Jungmusikern, die alle Autotune überstrapazieren. Es klingt alles gleich und nach Plastik. Nun ja, ich gehöre ja auch nicht zu seiner Zielgruppe. Gestern hat er gezeigt, dass er Gesangspotential besitzt, allerdings in meinen Ohren eine schrille unangenehme Stimmfarbe. Auch muss er erst lernen mit dem Mike richtig umzugehen (Korb nicht zuhalten, mit Distanzen arbeiten - das war Davids Spezialität – was schaue ich da gerne zu …).
Auf Adam Lambert war ich auch gespannt, da ich gehört hatte, dass er bei Queen gut sein soll. Stimmpotential ist da, aber vielleicht eher für große Musicals. Seinen Gesang gestern fand ich etwas zu viel. Irgendwie fehlt die Seele; immer drauf, fast ohne Differenzierung. Manchmal ist weniger mehr. Heute habe ich mir mal ein paar Life-Auftritte mit Queen angesehen, um mal zu checken, wie er sonst so ist. Ich muss sagen, dass er leider Freddie gesangstechnisch nicht das Wasser reichen kann - aber wer kann das schon.
Auch Macy Gray hatte ich schon mit Spannung erwartet. Sie hat mich leider am meisten enttäuscht. Möglicherweise ist Changes nicht der richtige Song für sie.
Ian Astbury war möglicherweise mal ein guter Sänger, die Stimme aus der Cult-Zeit ist nicht mehr erkennbar. Ich war etwas bestürzt über seine Version von Lazarus. Sollte gerade diesen Song jeder singen (dürfen)? In der freien Welt – sicher ja, aber es muss einem ja nicht jede Version gefallen.
Bleibt noch zu sagen, dass ich Mike Garson immer gern zugesehen habe, wenn er ganz entrückt schien – völlig in der Musik.
Mir haben auch ganz besonders die eigenen Interpretationen gefallen – oft besser als quasi das Originalarrangement nachzumachen.
Sehr passend fand ich auch das Gedenken an die von uns gegangenen Musiker mit Slaughter On Tenth Avenue und Dandy als Hommage an David von Ian Hunter.
Bei der Bildregie hätte ich mir gewünscht, dass die gerade aktiv singenden oder spielenden Musiker jeweils im Großformat gezeigt worden wären. So hat man z.B. den Cellisten im Vollbild gesehen, als er gerade Pause hatte und das ist nur ein Beispiel von recht vielen.
Ein langes Wochenende – Ein langer Beitrag – entschuldigt, wenn das zu viel war …
Der Inhalt dieses Beitrages spiegelt nur die persönliche Meinung und Empfindung der Autorin wieder.
"You show respect, even if you disagree."
by Camille Paglia quoted by David Bowie in "We prick you"
by Camille Paglia quoted by David Bowie in "We prick you"
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