Erstmal schicke ich mal eine Entschuldigung auf den Weg, falls ich das jetzt irgendwie falsch poste und dafür dass ich wieder mal etwas durcheinander klinge. (Habe auch ein paar Sätze aus einer Mail eingefügt)
Na ja, da dies ein "Erfahrungsbericht" ist, dachte ich, pack das mal hierhin und ja, es wird also ein Rundumschlag 😉 (Off Topic! Hurra!) Ich muss dazu sagen, dass es mir momentan nicht so gut geht und deshalb sage ich momentan nicht allzu viel zu Davids Musik, weil es zu negativ erscheint, obwohl ich das Ganze im Grunde von Anfang an als gut befunden habe und auch keine Eingewöhnung in dem Sinne von mehrmaligem Hören brauchte, aber wenn man grundsätzlich negativ denkt, der kommt eben bei so was nicht positiv rüber.
Ich habe sowieso meine eigene Meinung zu dem Ganzen und natürlich meinen eigenen Geschmack, ich finde Dinge gut, die nicht einmal David selbst mehr mag... dieser doofe taz-Bericht, hat mich dazu gebracht, meine wirren Gedanken zu äußern. Natürlich ist mir klar, dass nicht jeder das neue Album und/oder jedes Lied von David mögen kann oder überhaupt etwas von ihm, das wäre langweilig und sicher nicht in seinem Sinne.
Ich kann auch mit Leuten leben, die ihn als Poser oder Copycat sehen, obwohl wenn ich so manchen Pavian im Anzug herum springen sehe (und so etwas wird als Superstar bezeichnet), dann weiß ich das mit dem Poser bei DB völlig daneben ist. Ein ganz klein bisschen gehört das Poser- Sein natürlich auch dazu, zur Branche 😉 Und zur Copycat, selbst wenn man David als das ansieht, finde ich das nicht ganz so schlimm, weil alleine durch Tatsache, dass jeder Mensch anders ist und jeder seinen individuellen Touch hat, das Ganze schon wieder David ganz eigenes Ding wird. Alles, was du kreativ machst, bekommt deinen persönlichen Anstrich, und selbst, wenn DB (laut Tony V) sagt, dass das Album nicht über ihn ist, wird es durch seine Art Dinge umzusetzen zu einem Album, das ihn reflektiert. Dieses Album ist sein Baby und er hat seine Zeit, Arbeit und sein Herzblut rein gesetzt. Und auch Songs zusammen basteln ist kreative Arbeit, die nicht jeder gleich macht und auch nicht jeder gut kann. Und letztendlich nimmt DB auch nicht immer wieder die 2 gleichen Melodien / Akkorde und macht 1001 Songs davon wie gewisse andere Stars.
Und das Album hört sich nicht an wie 5 Minuten am Drum-Computer, da steckt schon Arbeit drin und so wie sich David darstellt, scheint er Dinge gern zu perfektionieren, um zumindest den eigenen Ansprüchen zu entsprechen (und wenn er wie ein paar kreative Leute ist, die ich kenne, dann versucht er bis zum Letzten dran zu feilen. Und ich kenne jemand, der eigentlich für eine ausdrucksstarke Stimme bekannt ist und selbst diese Person zweifelt manchmal an ihrem Tun und versucht alles noch besser zu machen, sogar Gesangsunterricht zu nehmen!)...
Na ja, außerdem kenne ich das Gefühl "sein kreatives Baby" draußen zu haben (wenn auch bloß von fanfiction) und jeder Fan und auch jeder Idiot, der nur mit halben Hirn dabei ist, gibt seinen Senf dazu.
Manchmal kriegt man Reviews von denen man sich fragt, was dieser Reviewer angesehen / gelesen / gehört hat, denn das scheint komplett an dem vorbei zu gehen, was da ist. Und so etwas gilt im Kleinen wie fanfiction bis hin zu großen künstlerischen Darbietungen (obwohl bei Letzterem mehr Druck hinter steht und manchmal eine Karriere)
Irgendwie werde ich auch das Gefühl nicht los, dass in unserer Internet-Musik übersättigten Welt, in der Erwartungen in astronomischen Höhen getrieben werden und jeder mit einer Klampfe sich dazu berufen fühlt der nächste Superstar zu werden, unser Blick für Musik durch den Starkult blockiert ist.
Und wenn ich an die ganzen Erwartungen an das neue Album anschaue, die kann ja niemand erfüllen - nicht einmal David Bowie 😉 Alleine wegen der oben genannten Individualität, (jeder hat seinen eigenen Geschmack und seine eigenen Vorstellung aufgrund seiner Erfahrungen,) erwartet auch jeder etwas anderes, das heißt, es müsste 100000 oder so Versionen des Albums geben.
Jeder hat auch seine eigene Technik Inspirationen zu holen, die können aus der Natur kommen, einem Bild, einem Buch, einer Nachricht, einem Gedanken, einem Lied, einem Traum, einem Film oder dem, was einer sagt, etc., also kommen auch unterschiedliche Dinge hinterher raus. Ja, man kriegt Inspirationen von Dingen und Menschen, die bereits da sind... nennt man Muse 😉 Genauso ist das bei David, er holt sich Inspirationen von anderen und entscheidet dann selbst, was er macht, er kann nicht auf jede Meinung hören, dann würde er gar nichts mehr schaffen und wir hätten mit Sicherheit kein Album. Außerdem entwickelt er sich auch weiter und geht auch zum nächsten Punkt in den Gedanken.
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Es gibt ja Menschen, die tatsächlich auf eine objektive Meinung warten... die werden wohl bis Sankt Nimmerleinstag warten müssen, denn es gibt keine objektive Meinungen. Eine Meinung - so objektiv sie auch dargestellt wird - ist immer subjektiv, alleine schon durch die Worte, die das Individuum wählt!
Wenn ich mir die Review in der taz anschaue, dann überkommt mich das Gefühl, dass er DB-Fans wohl mit irgendwelchen Fans von Teenie-Idolen verwechselt, die schon in Ohnmacht fallen, wenn ihr Lieblingsstar aus Versehen in Mikro rülpst. Ich weigere mich damit in einen Topf geworfen zu werden, zumal mein Bruder, der kein Fan war und mit beim Heathen-Konzert in Köln war und mir kurz vorm Reality-Konzert vorgeworfen hatte ich sei nicht Fangirl genug und solle gefälligst mal ein bisschen mehr Herumschreien und Ausflippen. Also, von wegen dummes Fangirl!
Allein bei dem speziellen Titel weiß man doch gleich, wie der Kerl tickt.... Und da kann man als Fan mit dem Satz antworten, dass das Album eben ein Orgasmus, ohne Vorspiel ist.
Die liebe Crystal hat ja den Bock damit abgeschossen, auch wenn es sich nicht auf den Artikel bezogen hat... Mensch, Crys, den Spruch sollte man sich auf T-Shirt drucken lassen.. 😉 Ich fahre gerade ein wenig in deinem Fahrwasser...
Was auch passt ist das, was einige Freunde mal geprägt haben: Eargasm, also Ohrgasmus 😉
Ich weiß nicht, was für Probleme der Kerl hat, vielleicht stört es ihn, dass David eine Stunde lang tausende von Frauen und auch Männer beglücken kann, ohne sich auszuziehen oder gar persönlich anwesend zu sein, um auf seiner gedanklicher Ebene zu bleiben. (Ich rede von der Deluxe Version und wenn man sie als Dauerschleife genießt, dann eben Stundenlang.)
Ich kann natürlich verstehen, dass es auf Außenstehende verstörend wirken mag, wenn es 10 Jahre still war und viele David abgeschrieben haben und plötzlich die Fans zum Leben erwachen und wieder wie Fans sind. Natürlich übertreiben es manche eben und da werden natürlich alle in einen Topf geworfen.
Aber wie gesagt, ich weigere mich mit irgendwelchen Teenie-Fans gedanklich auf eine Ebene gesetzt zu werden, schließlich finde ich ja auch nicht alles toll, nur weil David Bowie es gemacht hat. Ich weiß, dass jetzt viele denken, ich würde jetzt noch eine große Lobeshymne auf die CD üben, aber das genügend Leute vor mir gemacht. In gewisser Weise, kann man diesen Post als Lobeshymne ansehen, nur sind vieles von den Dingen, die ich geschrieben habe, Eindrücke. Natürlich könnte ich ein wenig mit David Bowie - Bauchpinseln weitermachen, aber wie gesagt, eigentlich geht es mir nicht so prickelnd und wenn ich nicht in dem Fahrwasser von Crys fahren würde, würde ich zu negativ klingen...
Was ich zu dem Album sagen kann ist, dass trotz dem Mist mit Musik-Stream auf meinem Computer und allen anderen doofen Dingen im Vorfeld, ist das Album bei mir einfach da - Punkt. Auch wenn ich einige Lyrics nicht wirklich einordnen kann, gefühlsmäßig, ist der Rest einfach nur da, ohne große Erklärung (also, um Crys Ausdruck aufzugreifen, hat schon was von Orgasmus, ohne Vorspiel oder von 0 auf 100 in einem Augenblick...)
Hätte ich mit dem Musik-Stream mehr Glück gehabt und mich nicht über den Computer geärgert, hätte das ganze Ding beim ersten Mal geklappt, nur so habe ich beim ersten Mal nicht wirklich zugehört und hatte mit der CD mehr Glück und da war das von 0 auf 100 - Gefühl sofort.
Allerdings könnte ich mir auch kein Lieblingslied aussuchen oder wie einige sagen, dass Boss of me das nächste Video wird... wäre natürlich toll, wenn David daraus oder einem anderen Lied noch ein Video macht (wenn er es will), aber das muss nicht sein. Und ob das jetzt sein Abschieds-Album ist oder wir noch ein bis mehrere, weitere Alben kriegen, ist auch seine Entscheidung, genauso wie ein Interview zu machen oder ein Konzert zu geben oder einen Auftritt zu machen oder nichts davon.
Natürlich fände ich ein Interview toll, witzig wäre, wenn es so eine Art gegenseitiges Interview mit Duncan auf youtube wäre... so ein bisschen zwangloses Quatschen bei einer Tasse Kaffee oder so (okay, da geht meine Phantasie wieder mit mir durch).. erwarten tue ich es nicht. Und falls er sich doch noch zu einer Show hinreißen lässt, dann haben wir hier nicht so viel von, es sei denn, es gäbe einen Live-Stream... und da müsste unsereins sowieso auf die DVD warten... Also, mal gucken, was kommt oder auch nicht kommt. Auf jeden Fall habe ich mit dem Album ein Geburtstagsgeschenk schon vorzeitig bekommen.
Natürlich bin ich dankbar, dass David Bowie noch Musik macht und ein Album gemacht hat, das war ja auch meine Erwartung an das Album. Ich weiß, geringe Erwartung, aber das reicht mir. Man wird nämlich schon fast demütig, wenn man nachts (von 1.30 Uhr - 5.30 Uhr) das Radio im Auto angeschaltet hat, in der Hoffnung irgendetwas von David zu hören und man von einer Menge Grütze und einer Handvoll guter bis ertragbarer Musik beschallt wird. Und mit Grütze meine ich das Zeug, das klingt, als ob der CD-Player kaputt ist oder die CD verkratzt ist und man darauf wartet, dass der Schaden behoben wird. Da kann man echt aufatmen, wenn man eine CD mit echter Musik einlegen kann.