Little Misses Wonder
🥂🍾🥂🍾🥂🍾🥂🍾🥂🍾
passt. geht richtig ab und war live ne vollgranate. laut, schräg, das richtige zum heutigen tag. partytauglich. vormerken, dj sway. mit federboa und schampus aufe misses. fetzt. fakt.
LG
🥳
Little Wonder | SdT 15.03.2021
15.03.2021, 19:49 Uhr
LG
Oogie
Oogie
15.03.2021, 22:32 Uhr
Oogie schrieb am 15.03.2021, 19:49 :
Little Misses Wonder
🥂🍾🥂🍾🥂🍾🥂🍾🥂🍾
passt. geht richtig ab und war live ne vollgranate. laut, schräg, das richtige zum heutigen tag. partytauglich. vormerken, dj sway. mit federboa und schampus aufe misses. fetzt. fakt.
LG
🥳
Ich schließe mich dir an 🍾🥂. Bin noch auf dem Weg nach Hause. Ich hoffe du hast dich feiern lassen @mrs.stardust
Den Song liebe ich. Aber schreiben kann ich nichts groß, da ich erst nach 23 Uhr zu Hause bin.
LG
Petra
I'm not a prophet or a stone aged man, just a mortal with potential of a superman. I'm living on.” (David Bowie)
09.02.2022, 13:18 Uhr
Reeves Gabrels, Co-Produzent von "Earthling", spricht über die Entstehung von "Little Wonder".
Reinhold
Reinhold
Pflichtangabe zu den Inhaltsstoffen meiner Postings: Kompetenz, Erfahrung, geringe Anteile von Halbwissen. Kann Spuren von Ironie oder Hörensagen enthalten.
29.08.2025, 09:12 Uhr
„Little Wonder“ erschien am 27. Januar 1997 als Single – nach dem reinen Online-Vorbote „Telling Lies“ im Herbst ’96. In Großbritannien kletterte die Single bis auf Platz 14; aufgenommen wurde 1996 in den Looking Glass Studios (NYC), geschrieben und produziert vom Kerntrio Bowie/Gabrels/Plati.
Der Track ist ein kinetisches Biest: Jungle-Drive, verzerrte Gitarren, Schicht um Schicht aus Loops und Samples. Im Fundament tickt der berühmteste Break der Popmoderne – die „Amen“-Figur aus „Amen, Brother“ (The Winstons) – als Motor unter dem Getöse. Darüber Bowies Stimme, mal sarkastisch, mal beinahe andächtig; ein urbaner Taumel, der doch präzise geführt wirkt.
Bowie jongliert mit den Namen der sieben Zwerge, als würde er Kinderwelten in einen Nachrichtenstrom werfen. Ein Spiel mit Pop-Ikonen und Identitätssplittern: kurze, grelle Bildblitze statt langer Erzählung. Er selbst spottete später, ihm seien „die Zwerge ausgegangen“ – passend zu einem Song, der Überfülle und Mangel gleichzeitig vorführt.
Der Clip (Regie: Floria Sigismondi) zeigt Bowie in einer verwitterten Zukunft: Mutanten, Subway, Großstadt-Schmutz – und Bowie in Gestalt gealterter Alter Egos (Ziggy, Halloween Jack). Die Bildwelt zerschneidet die Zeit, wie der Track die Beats. Das Video ist inzwischen Teil der MoMA-Sammlung.
Neben der Albumfassung zirkulierten massig Remixe – vor allem von Junior Vasquez (Ambient, 4/4, Club Dub) und Danny Saber (u. a. der druckvolle „Dance Mix“). Ein Schwung dieser Fassungen tauchte später auf Reissues wieder auf; 2022 kamen Remaster ins Streaming.
„Little Wonder“ eröffnete Bowies 50th-Birthday-Konzert im Madison Square Garden – ein Statement: neue Geschwindigkeit, neues Vokabular, vor Publikum getestet.
„Little Wonder“ klingt inzwischen wie eine Postkarte aus der nahen Zukunft, die 1997 schon vor der Tür stand: überdreht, fragmentarisch, aber höllisch fokussiert. Der Song macht aus Reizüberflutung eine Form. Vielleicht deshalb altert er so gut: Er ist weniger Zeitsignatur als Methode, Unordnung tanzbar zu machen.
In die Runde:
• Zündet „Little Wonder“ für euch stärker als poppiger Ausreißer – oder als Blaupause für die ganze Earthling-Ästhetik?
• Album vs. Mixe: Wo liegt für euch der Sweet Spot – dichter Songkern oder ausgedehnte Club-Geometrie?
Reinhold
Der Track ist ein kinetisches Biest: Jungle-Drive, verzerrte Gitarren, Schicht um Schicht aus Loops und Samples. Im Fundament tickt der berühmteste Break der Popmoderne – die „Amen“-Figur aus „Amen, Brother“ (The Winstons) – als Motor unter dem Getöse. Darüber Bowies Stimme, mal sarkastisch, mal beinahe andächtig; ein urbaner Taumel, der doch präzise geführt wirkt.
Bowie jongliert mit den Namen der sieben Zwerge, als würde er Kinderwelten in einen Nachrichtenstrom werfen. Ein Spiel mit Pop-Ikonen und Identitätssplittern: kurze, grelle Bildblitze statt langer Erzählung. Er selbst spottete später, ihm seien „die Zwerge ausgegangen“ – passend zu einem Song, der Überfülle und Mangel gleichzeitig vorführt.
Der Clip (Regie: Floria Sigismondi) zeigt Bowie in einer verwitterten Zukunft: Mutanten, Subway, Großstadt-Schmutz – und Bowie in Gestalt gealterter Alter Egos (Ziggy, Halloween Jack). Die Bildwelt zerschneidet die Zeit, wie der Track die Beats. Das Video ist inzwischen Teil der MoMA-Sammlung.
Neben der Albumfassung zirkulierten massig Remixe – vor allem von Junior Vasquez (Ambient, 4/4, Club Dub) und Danny Saber (u. a. der druckvolle „Dance Mix“). Ein Schwung dieser Fassungen tauchte später auf Reissues wieder auf; 2022 kamen Remaster ins Streaming.
„Little Wonder“ eröffnete Bowies 50th-Birthday-Konzert im Madison Square Garden – ein Statement: neue Geschwindigkeit, neues Vokabular, vor Publikum getestet.
„Little Wonder“ klingt inzwischen wie eine Postkarte aus der nahen Zukunft, die 1997 schon vor der Tür stand: überdreht, fragmentarisch, aber höllisch fokussiert. Der Song macht aus Reizüberflutung eine Form. Vielleicht deshalb altert er so gut: Er ist weniger Zeitsignatur als Methode, Unordnung tanzbar zu machen.
In die Runde:
• Zündet „Little Wonder“ für euch stärker als poppiger Ausreißer – oder als Blaupause für die ganze Earthling-Ästhetik?
• Album vs. Mixe: Wo liegt für euch der Sweet Spot – dichter Songkern oder ausgedehnte Club-Geometrie?
Reinhold
Pflichtangabe zu den Inhaltsstoffen meiner Postings: Kompetenz, Erfahrung, geringe Anteile von Halbwissen. Kann Spuren von Ironie oder Hörensagen enthalten.
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