Joe the Lion
heute also joe the lion.
berlin 1977.
der song ist laut, stark, schräg, dreckig, ein abbild von west berlin 1977.
james osterberg und david jones ziehen durch die kneipen , machen nightclubbing, vom kudamm bis zur hauptstr.155 gibt es unzählige bars,die die beiden unsicher machen.gerne verkehren sie in der kleinen weltlaterne, in der lützower lampe, welche später auch eine rolle in just a gigolo spielt, aber der legende nach auch in joes bierhaus, auch umbenannt in joes am kudamm oder altberliner bierhaus, eine grosse alteingesessene kneipe auf dem kudamm.
auch iggys lust for life soll gerade von dieser kneipe inspiriert sein.
die beiden songs sind ein wenig wie ein zwillingspaar.
über allem schwebt noch die inspiration durch den amerikanischen body art künstler chris burden, den beide cool und schräg finden, da dieser künstler immer wieder mit gefährlichen selbstzerstörerischen performances auf sich aufmerksam macht.
das mal so aus dem gedächtnis raus als anekdote.
gerne mehr infos von meiner bowie family♥️
leute, es ist 1977, wir betrinken uns und ziehen über den kudamm!
joe the lion! schön mitschreien!
Joe The Lion | SdT 29.06.2020
29.06.2020, 09:38 Uhr
Cat People
29.06.2020, 12:14 Uhr
Joe the lion
Joe the lion
Went to the bar
A couple of drinks on the house an' he said
"Tell you who you are if you nail me to my car"
Boy
Thanks for hesitating
This is the kiss off
Boy
Thanks for hesitating
You'll never know the real story
Just a couple of dreams
You get up and sleep
You can, by god, it's Monday
Slither down the greasy pipe
So far so good, no one saw you
Hobble over any freeway
You will be like your dreams tonight
You get up and sleep
You get up and sleep
Joe the lion
Made of iron
Joe the lion
Went to the bar
A couple of drinks on the house an' he was
A fortune teller he said
"Nail me to my car and I'll tell you who you are"
Joe the lion, yeah yeah
Went to the bar, yeah yeah
A couple of dreams and he was
A fortune teller
(Nail me to my car tell you who you are) he said
You get up and sleep
The wind blows on your check
The day laughs in your face
Guess you'll buy a gun
You'll buy it secondhand
You'll get up and sleep
Joe the lion made of iron
Joe the lion made of iron
Joe the lion made of iron
Joe the lion made of

Joe the lion
Went to the bar
A couple of drinks on the house an' he said
"Tell you who you are if you nail me to my car"
Boy
Thanks for hesitating
This is the kiss off
Boy
Thanks for hesitating
You'll never know the real story
Just a couple of dreams
You get up and sleep
You can, by god, it's Monday
Slither down the greasy pipe
So far so good, no one saw you
Hobble over any freeway
You will be like your dreams tonight
You get up and sleep
You get up and sleep
Joe the lion
Made of iron
Joe the lion
Went to the bar
A couple of drinks on the house an' he was
A fortune teller he said
"Nail me to my car and I'll tell you who you are"
Joe the lion, yeah yeah
Went to the bar, yeah yeah
A couple of dreams and he was
A fortune teller
(Nail me to my car tell you who you are) he said
You get up and sleep
The wind blows on your check
The day laughs in your face
Guess you'll buy a gun
You'll buy it secondhand
You'll get up and sleep
Joe the lion made of iron
Joe the lion made of iron
Joe the lion made of iron
Joe the lion made of

Pflichtangabe zu den Inhaltsstoffen meiner Postings: Kompetenz, Erfahrung, geringe Anteile von Halbwissen. Kann Spuren von Ironie oder Hörensagen enthalten.
29.06.2020, 20:43 Uhr
Joe the Leon live 1995
Wieder ein upload mit Audioupgrade von @ezaube
Live mit NIN 1995, St. LOUIS
Diese CD sollte ich mal wieder einlegen.
Soundcheck 1978
Heroes ist für Bowie das was einer Free Jazz Platte am nächsten kommt, lese ich gerade.
Das hört man gerade in diesem Song sehr deutlich.
LG
Petra
Wieder ein upload mit Audioupgrade von @ezaube
Live mit NIN 1995, St. LOUIS
Diese CD sollte ich mal wieder einlegen.
Soundcheck 1978
Heroes ist für Bowie das was einer Free Jazz Platte am nächsten kommt, lese ich gerade.
Das hört man gerade in diesem Song sehr deutlich.
LG
Petra
I'm not a prophet or a stone aged man, just a mortal with potential of a superman. I'm living on.” (David Bowie)
12.09.2025, 09:33 Uhr
„Joe the Lion“ ist Bowies Berlin im Scherenschnitt: ein Löwe aus Blech, der brüllt, damit er nicht einschläft. Ein Song wie ein blauer Fleck – du drückst drauf, und die Stadt antwortet.
Fripps Gitarren schlängeln wie Neon über nassem Asphalt, kurze Befehle, harte Zeilenumbrüche...
Laut, schartig, schief. Ein Stück Asphalt, das noch warm ist vom Nachtverkehr. Man hört die Kneipenluft und den kalten Morgen gleichzeitig: James Osterberg und David Jones, Nightclubbing zwischen Ku’damm und Hauptstraße 155; in einem Parcours aus Rausch, Müdigkeit und plötzlich nüchterner Klarheit. Die Energie, die später „Lust for Life“ antreibt, schwappt hier schon gegen die Bordsteinkante – ein ungleiches Zwillingspaar: Iggys Sprint, Bowies Sturzflug.
Die zentrale Zeile ist ein offenes Kunstzitat: „Nail me to my car and I’ll tell you who you are.“ Das verweist unmissverständlich auf Chris Burden, den amerikanischen Body-Art-Provokateur, der sich in „Trans-Fixed“ an einen VW nageln ließ und in „Shoot“ eine Schussverletzung zum Kunst-Akt erklärte. Bowie und Iggy fanden diese radikale Selbstgefährdung cool und schräg - nicht als Zirkus, sondern als Versuchsanordnung: Wieviel Schmerz braucht es, um Identität bloßzulegen? „Thanks for hesitating“ stichelt das Publikum gleich mit hinein: Zeugen sind Komplizen. Wer schaut, macht mit. (Zwanzig Jahre später: 1. Outside)
„Joe“ ist weniger Person als Aggregatzustand: made of iron - ein Mann aus Eisen, der die Nacht überlebt hat und jetzt in den Montag schlittert: by god, it’s Monday. Der Text springt in Splittern: Wahrsager, Pistolen, Autobahnrampen; die Stadt bläst dir ins Gesicht, der Tag lacht dich aus. Die Refrain-Formel „You get up and sleep“ ist das Mantra der Entfremdung: funktionieren, abstürzen, wieder aufstehen, im Gehen weiterschlafen. Zwischen den Zeilen hörst du das mechanische Herz einer Stadt, die damals an der Nahtstelle der Systeme lag. West-Berlin 1977: liminaler Raum, provisorisch, elektrisch geladen.
Reinhold
Fripps Gitarren schlängeln wie Neon über nassem Asphalt, kurze Befehle, harte Zeilenumbrüche...
Laut, schartig, schief. Ein Stück Asphalt, das noch warm ist vom Nachtverkehr. Man hört die Kneipenluft und den kalten Morgen gleichzeitig: James Osterberg und David Jones, Nightclubbing zwischen Ku’damm und Hauptstraße 155; in einem Parcours aus Rausch, Müdigkeit und plötzlich nüchterner Klarheit. Die Energie, die später „Lust for Life“ antreibt, schwappt hier schon gegen die Bordsteinkante – ein ungleiches Zwillingspaar: Iggys Sprint, Bowies Sturzflug.
Die zentrale Zeile ist ein offenes Kunstzitat: „Nail me to my car and I’ll tell you who you are.“ Das verweist unmissverständlich auf Chris Burden, den amerikanischen Body-Art-Provokateur, der sich in „Trans-Fixed“ an einen VW nageln ließ und in „Shoot“ eine Schussverletzung zum Kunst-Akt erklärte. Bowie und Iggy fanden diese radikale Selbstgefährdung cool und schräg - nicht als Zirkus, sondern als Versuchsanordnung: Wieviel Schmerz braucht es, um Identität bloßzulegen? „Thanks for hesitating“ stichelt das Publikum gleich mit hinein: Zeugen sind Komplizen. Wer schaut, macht mit. (Zwanzig Jahre später: 1. Outside)
„Joe“ ist weniger Person als Aggregatzustand: made of iron - ein Mann aus Eisen, der die Nacht überlebt hat und jetzt in den Montag schlittert: by god, it’s Monday. Der Text springt in Splittern: Wahrsager, Pistolen, Autobahnrampen; die Stadt bläst dir ins Gesicht, der Tag lacht dich aus. Die Refrain-Formel „You get up and sleep“ ist das Mantra der Entfremdung: funktionieren, abstürzen, wieder aufstehen, im Gehen weiterschlafen. Zwischen den Zeilen hörst du das mechanische Herz einer Stadt, die damals an der Nahtstelle der Systeme lag. West-Berlin 1977: liminaler Raum, provisorisch, elektrisch geladen.
Reinhold
Pflichtangabe zu den Inhaltsstoffen meiner Postings: Kompetenz, Erfahrung, geringe Anteile von Halbwissen. Kann Spuren von Ironie oder Hörensagen enthalten.
12.09.2025, 09:55 Uhr
und gerade The Kinks - Yes Sir, No Sir gehört...
bei 1:50min 😉
Reinhold
bei 1:50min 😉
Reinhold
Pflichtangabe zu den Inhaltsstoffen meiner Postings: Kompetenz, Erfahrung, geringe Anteile von Halbwissen. Kann Spuren von Ironie oder Hörensagen enthalten.
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