@sway99 : Ganz ganz schlimm...lässt mich natürlich nicht los:
Darfst zum Slowfox bitten. Mit Bierpulle und verschränkten Armen, versteht sich.
A Seite: Der Underberg-Marsch zur Brücke vom Kwai
B Seite: Slow Fox 'Wild Is The Wind'
Sacht Discogs
https://www.discogs.com/de/release/5553806-Helmut-Zacharias-u-s-Verzauberten-Geigen-Die-Br%C3%BCcke-Am-Kwai-Wild-Is-The-Wind
Meine Güte, sind wir Nerds. Schlimm...
Es grüßt grinsend
Oogie
Wild Is The Wind | SdT 07.12.2020
18.08.2022, 10:00 Uhr
LG
Oogie
Oogie
18.08.2022, 22:52 Uhr
Kein Song des Soundtracks von "Kwai"!
Exelent gesungen!
By the way, das Video ist ist keine Live-Aufnahme! Playback von der Studioversion von '76, aber 2, 3 Jahre später gefilmt!
The Nerds are out to night
V.
Exelent gesungen!
By the way, das Video ist ist keine Live-Aufnahme! Playback von der Studioversion von '76, aber 2, 3 Jahre später gefilmt!
The Nerds are out to night
V.
25.01.2026, 12:25 Uhr
Coverversionen sind oft ein zweischneidiges Schwert, aber Bowie hat hier das Unmögliche geschafft. Er hat nicht nur Nina Simone geehrt, sondern das Lied in eine Sphäre gehoben, die fast schon physisch spürbar ist.
Dein Punkt zur stimmlichen Entwicklung ist entscheidend. Wenn man Station to Station hört, vergisst man oft, dass zwischen dem brüchigen "Ziggy"-Gesang und dieser baritonalen Erhabenheit nur drei Jahre liegen. In "Wild Is The Wind" hört man keine Anstrengung, sondern eine totale Hingabe.
Der Vergleich mit Spinoza ist keineswegs übertrieben. Im Gegenteil: Er trifft den Kern der Station to Station-Ära perfekt. Bowie war zu dieser Zeit tief in Okkultismus, Kabbala und Spiritualität versunken. Deine Assoziation, dass er sein Ego zugunsten einer "höheren Naturgewalt" zurückstellt, passt exakt zu dieser fast schon asketischen (wenn auch drogeninduzierten) Professionalität jener Tage.
Wie du sagst, "You're life itself". Das ist kein banaler Popsong-Text mehr, man hört keinen Rockstar, der eine Ballade singt; man hört jemanden, der versucht, das Unaussprechliche in Töne zu fassen.
Es ist faszinierend und erschreckend zugleich, dass diese Klarheit und Größe aus einem so dunklen Kapitel seines Lebens hervorging. Vielleicht brauchte es diesen Zustand der völligen Entäußerung bzw. Emanzipation, um zum "Transportmedium" zu werden, wie du es so treffend beschreibst.
Reinhold
Dein Punkt zur stimmlichen Entwicklung ist entscheidend. Wenn man Station to Station hört, vergisst man oft, dass zwischen dem brüchigen "Ziggy"-Gesang und dieser baritonalen Erhabenheit nur drei Jahre liegen. In "Wild Is The Wind" hört man keine Anstrengung, sondern eine totale Hingabe.
Der Vergleich mit Spinoza ist keineswegs übertrieben. Im Gegenteil: Er trifft den Kern der Station to Station-Ära perfekt. Bowie war zu dieser Zeit tief in Okkultismus, Kabbala und Spiritualität versunken. Deine Assoziation, dass er sein Ego zugunsten einer "höheren Naturgewalt" zurückstellt, passt exakt zu dieser fast schon asketischen (wenn auch drogeninduzierten) Professionalität jener Tage.
Wie du sagst, "You're life itself". Das ist kein banaler Popsong-Text mehr, man hört keinen Rockstar, der eine Ballade singt; man hört jemanden, der versucht, das Unaussprechliche in Töne zu fassen.
Es ist faszinierend und erschreckend zugleich, dass diese Klarheit und Größe aus einem so dunklen Kapitel seines Lebens hervorging. Vielleicht brauchte es diesen Zustand der völligen Entäußerung bzw. Emanzipation, um zum "Transportmedium" zu werden, wie du es so treffend beschreibst.
Reinhold
Pflichtangabe zu den Inhaltsstoffen meiner Postings: Kompetenz, Erfahrung, geringe Anteile von Halbwissen. Kann Spuren von Ironie oder Hörensagen enthalten.
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